Papa, was willst du mal werden?

Leben als Mama, Sonstiges

Die Kinder äußern sich in letzter Zeit desöfteren mal zu dem, was sie später einmal werden wollen.
Neulich saßen wir also am Abendbrotstisch und die Große schaut zu ihrem Papa hoch und fragt: „Papa, was willst du mal werden?“ – „Hmm, Künstler. Vielleicht in die Wirtschaft, aber am liebsten möchte ich Künstler sein. Und du?“ – „Polizistin. Oder Sanitäter. Ich will anderen helfen.“ (Sehr löblich finde ich.) – „Und was willst du werden, Mama?“ fragt mich die Kleine. „Autorin“ sage ich. „Ich will Mama werden“ sagt sie und lehnt ihren Kopf an meine Schulter. Ich bin also wohl kein all zu abschreckendes Beispiel. Sehr beruhigend.

Auch wenn die Kinder noch nicht begriffen haben, dass der Papa im Kindergarten, den sie für einen Opa halten, nicht alt ist, sondern wir (und ihre Großeltern) noch jung, haben sie ganz offenbar begriffen, dass wir auch noch irgendwann „irgendwas“ werden wollen. Dass auch für uns das „wenn wir mal groß sind“ irgendwie noch gilt. Und irgendwie mag ich das. Ich mag es, dass meine Kinder wissen, dass Mama und Papa auch noch Träume haben und ich mag es, dass ich genau so zielsicher eine Antwort auf die Frage geben kann, wie sie es können. Ob sich unsere vier Träume irgendwann erfüllen, wird sich zeigen. Bis dahin ist es schön, dass jeder einen hat.

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