Ohne ist’s auch mal schön

Leben als Mama

Es ist schon wieder eine Woche vergangen seit in unserem Haus das Chaos über uns herrschte. Auch genannt: Kindergeburtstag. Kindergeburtstag mit Vierjährigen. Nichtmal, unsere Kleine ist bei ihren Freundinnen die Älteste. Unvorstellbar wie glücklich ich war, dass ich vorher schon so schlau war die Feier nicht auf volle drei Stunden anzusetzen. 15 – 17.30 Uhr war völlig ausreichend. Wenn man bedenkt, dass die Feier tatsächlich erst 15.30 Uhr so richtig los ging, weil ein Kind zu spät kam, kann ich sogar sagen, dass zwei Stunden in dem Alter schon völlig ausreichend sind. Der Geburtstag war toll, die Mädels total begeistert und als es nach Hause ging haben alle geheult. Also wirklich alle. Inklusive der Großen, die zu diesem Zeitpunkt allerdings nur ihren Zauberstab vermisste und deswegen weinte. Dennoch auch hier: Müdigkeit lässt grüßen. Auch bei uns, denn wir waren danach so platt, als wären wir einen halben Marathon gelaufen. Schön zu wissen, dass es in drei Wochen schon wieder losgeht. Nicht.

Dieses Wochenende war dagegen das totale Gegenteil: wir haben sturmfrei! Knappe 48h kinderfrei. Nachdem wir am Freitag die Kids bei meinen Schwiegereltern in Spe abgeliefert haben und (nach den 1,5h Rückfahrt – so einfach ist das bei uns nämlich gar nicht) um 20 Uhr wieder zu Hause waren, war ich so platt, dass ich am liebsten direkt ins Bett gegangen wäre. Aber das kann man dann ja irgendwie nicht machen, wenn man schonmal lange aufbleiben kann. Joa, letztendlich haben mir um 2:30Uhr geschlafen und sind am nächsten Tag um 12 Uhr aufgestanden. Ich würde jetzt mal sagen: erfolgreich. Nachdem wir ganz entspannt im Wohnzimmer gefrühstückt haben, habe ich begonnen die Betthimmel für die Kinder zurecht zu nähen. Danach habe ich trainiert, dann war ich einkaufen, dann haben wir Pizza bestellt und dann war der Tag auch schon wieder vorbei. Ganz schön kurz so ein Tag, wenn man so lange schläft. Heute wollte ich früher aufstehen. Hat nicht geklappt. Ich habe bis halb zehn geschlafen, aufgestanden bin ich um elf. Wieder Frühstück im Wohnzimmer, wieder nähen, dann Geschenke einpacken, Pizzabrötchen backen und dann Bachelorarbeit und jetzt wird es schon wieder dunkel. In zwei drei Stunden sind die Kinder dann zum Abendbrot wieder da und die Stille ist vorbei.

Fazit: ich mag den Tag lieber als die Nacht. Ich gehe gerne früh schlafen, ich schlafe gerne aus, aber nicht lang. Der Tag ist mir viel zu kurz. Aber – und das ist wirklich das Beste – es ist so gottverdammt ruhig und friedlich hier. Ich hoffe ich kann die Entspannung dieses Wochenendes ein wenig mit zurück in den Alltag nehmen, denn die habe ich dort aktuell dringend nötig. Und die Mädels auch. Ein wenig sonderbar war’s und nicht halb so spektakulär, wie ich es mir vorgestellt habe, aber schön. Kann ich mal öfter vertragen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s