Mama allein zu Haus: Die Vorfreude

Leben als Mama

Wenn ich so durch meinen Blog scrolle fällt auf: Es ist Prüfungszeit. Warum? Weil die Abstände zwischen meinen Blogeinträgen immer größer werden. In meinem Kopf schwirren tausende Ideen, aber meine Ideen nehmen meistens einen gewissen Zeitrahmen in Anspruch, den ich aktuell einfach nicht habe. Aber ich verspreche Besserung.

Am Wochenende habe ich das erste Mal seit vier Jahren das komplette Wochenende für mich alleine zu Hause. Ich mein, ich hatte seit meinem Mama-Dasein schon (?!) drei Wochenenden ohne Kinder, aber nie daheim und zwei davon waren für die Uni vorgesehen. Zugegeben, dieses steht ebenfalls aufgrunddessen an, ABER das zu Hause, da ich am Samstag eine Veranstaltung habe.
Aber nicht nur für mich ist das Premiere, auch für die Kinder, denn sie sind damit das erste Mal ohne Mama und Papa bei den Großeltern und das über Nacht. Und nicht nur eine, nein gleich zwei (wenn schon denn schon). Ich bin mal gespannt ob das was wird. Mental stelle ich mich schon darauf ein, dass es mit der zweiten Nacht nichts wird. Die Große meinte heute schon „und wenn du fertig bist mit Uni kommst du dann nach“. Nö. Ich glaube sie findet das mäßig cool so ohne Mama. Meine Kleine klebt tagein tagaus an mir, aber letztendlich, wenn ich nicht da bin, arrangiert sie sich recht schnell damit. Vor allem mit Omi. Bei meiner Großen ist es verquer, die ist immer und überall, aber am Ende des Tages geht nichts ohne Mama und wenn sie nicht diejenige ist, die entscheiden kann, wann sie wieder zu mir zurück kann, sprich Kindergarten oder Abwesenheiten meinerseits von zu Hause, die länger als eine Stunde bedürfen, dann ist der Spaß vorbei.
Ich freue mich jedenfalls schon riesig auf dieses Wochenende.  Ganz alleine zu Hause, das wird sicher gruseligoßartig. Ich habe mir jedenfalls schon jede Menge vorgenommen, ich bin sicher die Zeit reicht vorne und hinten nicht. Aber abgesehen von drei Stunden Uni bin ich da ja flexibel (was ist das?). Auf jeden Fall habe ich mir eines ganz fest vorgenommen: AUSSCHLAFEN! Ist das zu fassen? Ich kann ganz entspannt aufstehen, in Ruhe frühstücken, alleine im Bad sein und das bei maßloser Stille. Falls es noch nicht aufgefallen ist: ich freue mich. Aber genauso weiß ich, dass ich mich am Ende des Wochenendes darüber freue, dass das kein Dauerzustand ist. Ich bin nämlich eigentlich nicht gern allein, nur manchmal. Manchmal alle vier Jahre ist es doch etwas feines. Ich werde euch auf jeden Fall daran teilhaben lassen, denn ich habe dann ja Zeit. (Was ist das?) Also auch Zeit zum bloggen. 🙂 Dann gibt es auf jeden Fall den Mystery Blogger Award für den ich nominiert wurde und wenn ich es schaffe noch ein anderes Projekt, das ich eigentlich schon dieses Wochenende starten wollte. Jaja, die Zeit.

4 Gedanken zu “Mama allein zu Haus: Die Vorfreude

  1. Ach! Ganz herlich. Ich hab ja nun des Öfteren mal Wurzelgnomfreizeit und schäm mich immer, dass ich mich insgeheim so freue, wenn meine Mutter den Kleinen abholt. Aber …mein Gott, es ist so toll … du lernst und wenn du müde bist, ja, dann legst du dich einfach mal für 1-2 Stunden hin und schläfst und danach kannst du einfach weiter lernen!!!! Und so tragisch die Umstände gerade sind … ich … kann … morgen …ausschlafen! Seit 16 Monaten das erste Mal! Kein Vergleich zu deinen 4 Jahren. Aber DENNOCH!

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    1. Ausschlafen konnte ich ja auch vorher schon mal, gerade in den ersten Monaten als Mama war das damals überhaupt kein Problem. Das wurde es erst in den letzten zwei Jahren als Zweifach-Mama. Aber so richtig ehrlich voll und ganz ausschlafen, das kenne ich in der Tat nicht mehr und ich bin überzeugt, dass ich spätestens um 7.30Uhr sowieso von alleine aufwachen werde. 😀 Aber nicht sofort ein „Mama können wir aufstehen?“ im Ohr zu haben bis du es auch wirklich tust, ist eine wirklich schöne Vorstellung. Darauf darf ich mich ruhig lautstark freuen. 😀 und das mit dem Lernen ist ein wirklich überzeugender Punkt! Das fand ich die Wochenenden, die ich zum Lernen auswärts war auch absolut entspannend. Man hat so viel geschafft an einem Tag, das ist unglaublich!

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      1. Da bin ich neidisch. Bis 4 Monate fand mein Sohn, dass 3 Uhr eine angemessene Uhrzeit zum Aufstehen ist. Heute steht er zwischen 4-6 Uhr früh auf. Ausnahmen waren mal 8 oder 8:30 aber das war tatsächlich wohl nur eine Ausnahme und kam nur exakt 5 mal in 16 Monaten vor XD das nächste mal wünsch ich mir ein Kind was schlechte Zähne bekommt, aber dafür Langschläfer ist!

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      2. Die Quittung habe ich dann ja auch bei der zweiten bekommen. Sie hat die ersten Monate quasi nur geschrien und nirgendwo sonst außer auf dem Arm geschlafen. Jetzt schläft sie zwar etwas länger (6-7) aber dafür die Große nur noch bedingt und das auch noch ohne Mittagsschlaf. Die hat alles als Baby verprasst. 😁

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